Heilpraktiker Markus Maier
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Wirbelsäulen- und Rückenbeschwerden sowie Probleme am Bewegungsapparat

Die Wirbelsäule besitzt zentrale Aufgaben für den menschlichen Körper. Als Strukturelement hält sie den Körper aufrecht und sorgt für Aufrichtung und Beweglichkeit. Zugleich beinhaltet sie das Rückenmark, einen wichtigen Teil des zentralen Nervensystems.

Da die Wirbelsäule gleichzeitig den Körper aufrecht halten, belastbar und flexibel sein muss, hat sie einen ganz speziellen Aufbau. Sie besteht aus den Wirbelkörper-Knochen und flexiblen Elementen wie den Bandscheiben, unterstützt wird sie von Muskeln, Bändern, Sehnen und Faszien. Genau diese raffinierte Kombination sorgt dafür, dass wir den Alltag gut bestehen.

Innerhalb der Wirbelsäule befindet sich das Rückenmark. Das Nervengeflecht des Rückenmarks bildet eine Fortsetzung des Gehirns und wird ebenfalls von der Gehirnflüssigkeit umspült. Damit ist es ein wichtiger Teil des zentralen Nervensystems. Zwischen fast allen der 33 bis 34 Wirbelkörper treten Nerven aus, die alle Bereiche und Organe des Körpers mit dem Gehirn verbinden. Probleme mit Hals, Nacken und Rücken können daher nicht nur zu lokalen Verspannungen und Schmerzen führen, sondern auch zu Problemen an den Nerven und den damit verbundenen Körperteilen führen. Zu den zwar lästigen, aber harmloseren Beschwerden gehören hier immer wieder eingeschlafene Hände oder Beine. Aber auch Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus können Folgen von Wirbelsäulenproblemen im Halsbereich sein. Sind andere Teile von Wirbelsäule und Rücken betroffen, kann dies durchaus auch innere Organe wie Lunge, Magen, Darm oder die Sexualorgane beeinflussen.

Behandlungsspektrum

  • Folgen von Unfällen, Verletzungen, Überlastung und Operationen, z.B. Schleudertrauma, Tennisarm, Bänder- und Sehnenrisse, -reizungen oder -verkürzungen, Karpaltunnelsyndrom. Im Idealfall bereits bei frühzeitiger Behandlung. Oft lassen sich jedoch auch schon lange bestehende Probleme durch frühere Verletzungen zumindest verbessern
  • Bandscheibenprobleme, etwa Vorwölbungen, Vorfälle, Reizungen
  • Verspannungen an Nacken, Schultern und Rücken
  • Schwindel, Tinnitus und Kopfschmerzen, welche durch die Halswirbelsäule bedingt sind
  • HWS-Syndrom
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Tennis- und Golfarm
  • Hexenschuss bzw. Ischialgie
  • Fehlstellungen, etwa Beckenschiefstand, Skoliose, Schonhaltungen
  • Karpaltunnelsyndrom (KTS)
  • Morbus Sudeck (CRPS)
  • Rheumatische Erkrankungen, z.B. rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, Fibromyalgie
  • Arthrosen
  • Stoffwechselprobleme, etwa Gicht, Übersäuerung des Bindegewebes
  • Bindegewebsschwäche mit Bänder- und Sehnenschwäche
  • Funktionelle bzw. psychosomatische Beschwerden
  • Akute und chronische Schmerzzustände

Reflexzonen des Rückens

Umgekehrt können Probleme innerer Organe sich an bestimmten Bereichen des Rückens zeigen, den sogenannten Head’schen Zonen. Der englische Neurologe Sir Henry Head stellte diesen Zusammenhang zwischen Hautarealen und inneren Organen bereits Ende des neunzehnten Jahrhunderts fest. Etwa zeigen sich bei Angina pectoris-Herzbeschwerden die Schmerzen häufig im linken Arm, bei Gallenkoliken in der rechten Schulter. Der Rücken kann hier teilweise als Diagnoseinstrument für innere Beschwerden genutzt werden. Auch lässt sich diese Beziehung zwischen Bindegewebe und Organen gut durch eine spezielle Massage der Head’schen Reflexzonen am Rücken nutzen, um so Einfluss auf eventuell gestörte innere Organe zu nehmen.

Säure-Basen-Haushalt

Auch ein gestörter Säure-Basen-Haushalt kann Einfluss auf den Rücken haben. Eine Übersäuerung des gesamten Körpers erhöht die Schmerzempfindlichkeit und kann sogar zu Muskelschmerzen führen. Zudem wirkt Säure verhärtend auf Muskelgewebe.

Psychosomatische Einflüsse

Insbesondere die Muskulatur von Hals und Nacken reagiert sehr empfindlich auf das Angst- und Streßhormon Adrenalin. Starker Streß kann daher unter anderem die Ursache von Nackenverspannungen und daraus resultierenden Kopfschmerzen sein. Auch emotionale Belastungen wie Trauer und Kummer können sich am Rücken bemerkbar machen. In diesen Fällen können Rückenschmerzen mit der Empfindung einher gehen, von den Problemen erdrückt zu werden und diese nicht mehr ertragen zu können.

Energetische Sicht

Aus energetischer Sicht ist der Rückenmarkskanal von zentraler Bedeutung für den Energiefluß durch den Körper. In Indien wird dieser als Sushumna bezeichnet. Spezielle Übungen aus z.B. Yoga können dafür sorgen, dass die Energie von der Basis aus durch diesen Kanal hochsteigt und so den gesamten Körper erfüllt. Probleme mit der Wirbelsäule führen daher auch zu Störungen im Energiesystem, was sich langfristig auf den Energiefluss im Körper und einzelne Organe auswirken kann.

Mein Behandlungskonzept bei Rückenschmerzen und anderen Beschwerden

Bei der Behandlung von Wirbelsäulen- und Rückenproblemen unterscheide ich zwischen zwei Arten von Störungen und daraus folgenden Maßnahmen:

  • 1. Akute Fälle, z.B. Hexenschuss/Ischialgie oder Unfallfolgen
  • Hierbei geht es darum, möglichst rasch akute Schmerz- oder Spannungszustände zu lindern. So werden Schon- oder Fehlhaltungen vermieden, die weitere Probleme nach sich ziehen. Dafür setze ich vorwiegend manuelle Therapien wie craniosacrale Osteopathie, Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn, Breuß-Massage, Elektrotherapie (TENS) und energetische Verfahren ein. Abhängig von den Beschwerden können im Akutfall auch Mittel aus der Naturheilkunde, insbesondere der Homöopathie hilfreich sein.
  • Bei Unfällen wie Bänder-, Sehnenrissen und Knochenbrüchen hat sich neben der konventionellen Behandlung wie Ruhigstellung und späterer Physiotherapie insbesondere das Löschen des Traumas als sehr hilfreich für den weiteren Heilungsverlauf erwiesen. Hierfür setze ich klassische Homöopathie und Pranaheilung nach Master Choa Kok Sui ein. Die spätere Heilungsphase lässt sich ebenfalls meist durch Naturheilkunde und Energiearbeit verkürzen und verbessern.
  • 2. Chronische Beschwerden
  • Bewährt hat sich hier eine Mischung aus manuellen Therapien, Elektrotherapie (TENS), energetischen und naturheilkundlichen Anwendungen. Insbesondere bei chronischen Beschwerden oder sich wiederholenden Problemen an bestimmten Orten von Rücken und Bewegungsapparat ist es manchmal sinnvoll, begleitend das gesamte System anzusehen und zu behandeln: Stehen die Beschwerden in Beziehung zu bestimmten inneren Organen wie Herz, Galle oder Nieren? In diesem Fall steht die naturheilkundliche Behandlung des belasteten Organs an erster Stelle, evtl. unterstützt durch eine Rückenbehandlung über die entsprechenden Reflexzonen. Ist das Gewebe stark verfestigt, sollte der Säure-Basen-Haushalt zumindest überprüft werden. In anderen Fällen ist es sinnvoll, nach psychischen Auslösern zu suchen und diese zu aufzulösen. Dies konnte ich häufig bei chronischen Problemen im Hals-Nacken-Bereich feststellen. Chronische oder wiederkehrende Probleme lassen sich meist durch eine Kombination aus manuellen, naturheilkundlichen und ggf. energetischen Maßnahmen nachhaltig bessern.

Therapiemethoden

Um anhaltende Verbesserungen zu erreichen, setze ich hier insbesondere diese Methoden ein:

  • Craniosacrale Osteopathie
  • Bindegewebsmassage
  • Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn
  • Breuß-Massage
  • Reflexzonen-Massage
  • TENS (Trankutane elektrische Nervenstimulation)
  • Prana-Arbeit nach Master Choa Kok Sui
  • Atlas-Korrektur nach Kurz
  • Energetische Wirbelsäulenaufrichtung und Beckenbegradigung
  • Klassische Homöopathie
  • Schüßler-Salze, Kräuterheilkunde
  • Bachblüten
  • Medizinische Heilhypnose
  • Gesprächstherapie, kognitive Verhaltenstherapie